Ein PID-Temperaturregler vergleicht die gemessene Temperatur (Istwert, PV) mit dem Sollwert (SP) und passt seinen Stellwert an die Abweichung an. Je nach Modell und Last kann der Ausgang ein passendes Relais, Halbleiterrelais (SSR) oder einen Leistungssteller ansteuern.
PID-Regelung und Zweipunktregelung
Eine Zweipunktregelung schaltet zwischen zwei Zuständen. Eine Hysterese begrenzt häufiges Schalten. Durch thermische Trägheit kann die Temperatur nach dem Abschalten der Heizung weiter steigen. Eine geeignete PID-Abstimmung kann das Verhalten verbessern. Überschwingen und Schwingungen hängen vom Prozess, der Fühlerposition, der Last und der Einstellung ab.
Proportional-, Integral- und Differenzialanteil
Der P-Anteil reagiert auf die momentane Abweichung. Der I-Anteil berücksichtigt Stärke und Dauer der Abweichung und hilft, bleibende Regelfehler zu verringern. Der D-Anteil reagiert auf die Änderungsgeschwindigkeit. Seine Wirkung hängt von Umsetzung und Einstellung ab.
OMRON-Leitfaden zur Temperaturregelung
Wie der Ausgang die Heizung ansteuert
Manche Regler verändern den Zeitanteil, in dem ein Relais oder SSR je Zyklus eingeschaltet bleibt. Andere Modelle liefern ein stetiges Signal für einen kompatiblen Leistungssteller. Prüfen Sie Ausgangsart, elektrische Grenzwerte und empfohlene Zykluszeit in den Modellunterlagen.
Selbstoptimierung und Inbetriebnahme
Manche Modelle ermitteln PID-Parameter automatisch. Beachten Sie die Anleitung und prüfen Sie vor dem Start die zulässige Temperaturabweichung. Prüfen Sie die Reaktion unter repräsentativen Betriebsbedingungen. Falls ein unabhängiger Übertemperaturschutz vorgeschrieben ist, prüfen Sie diesen getrennt vom Regelkreis.
Angaben für eine Angebotsanfrage
Nennen Sie Sensortyp und Messbereich, Sollwert, Versorgung, Heiz- oder Kühlbedarf, Ausgang, Last, Alarme, Schalttafelausschnitt und Kommunikationsanforderungen. Englischsprachiges Sortiment an PID-Reglern · Kontaktieren Sie Soltree.