Eine Pumpe oder ein Verdichter kann wegen einer Netzstörung, eines Gerätefehlers oder einer ungeeigneten Einstellung abschalten. Prüfen Sie vor Änderungen die Aufzeichnungen und suchen Sie die Ursache. Die Auslöseverzögerung ist die Zeit zwischen Erkennung eines Zustands und Änderung des Ausgangs, abhängig von Funktion und Gerät.
Anlauf und Spannungseinbruch
Der Start einer Maschine kann Anlaufstrom und einen vorübergehenden Spannungseinbruch verursachen. Stärke und Dauer hängen von Netz, Last und Anlaufverfahren ab. Eine zu empfindliche Einstellung kann unnötige Abschaltungen auslösen. Eine ohne Schutzprüfung verlängerte Verzögerung kann jedoch einen schädlichen Zustand länger bestehen lassen.
Einstellung auswählen
Nutzen Sie Spannungs- und Anlaufaufzeichnungen, Anforderungen von Motor und Maschine, zulässige Zeiten und die Schutzkoordination. Beachten Sie für jede Funktion die Relaisanleitung. Phasenausfall oder Phasenfolgefehler können anders zu behandeln sein als eine kurze Unterspannung. Eine universelle Verzögerung für alle Motoren gibt es nicht.
Auslösung und Wiederanlauf
Die Auslöseverzögerung wirkt vor dem Abschalten nach Erkennung einer Störung. Die Wiederanlaufverzögerung beeinflusst die Rückkehr des Ausgangs bei wieder zulässigen Bedingungen. Beachten Sie bei Verdichtern die Herstelleranforderungen gegen häufiges Takten und klären Sie, ob automatischer Wiederanlauf erlaubt ist oder eine manuelle Rückstellung nötig ist.
Relais auswählen und einbinden
Ein einstellbares Relais kann die Anpassung erleichtern, sofern Funktionen und Bereiche für das Modell dokumentiert sind. Prüfen Sie Versorgungsspannung, Schwellen, Hysterese, Einstellungen, Ausgangszustände und Verhalten bei Versorgungsausfall. Steuerausgang und Schütz müssen zur Last und zum freigegebenen Schaltplan passen. Eine Fachkraft nimmt die Einstellung gemäß Dokumentation vor.