ATS-Umschaltzeit: 0,02 s und 3 s vergleichen

Konzeptillustration mit Stoppuhr, Netz- und Generatorstatus und Umschalter

Was misst die angegebene Zeit?

Ein Wert von 0,02 Sekunden (20 Millisekunden) oder 3 Sekunden eignet sich nur zum Vergleich automatischer Netzumschalter (ATS), wenn beide Anbieter dieselbe Definition verwenden. Gemeint sein können Kontaktbewegung, eingestellte Verzögerung oder ein größerer Ablauf unter bestimmten Bedingungen. Fragen Sie nach Anfangs- und Endpunkt, Prüfverfahren, Quellenbedingungen, Einstellungen und ob der Wert typisch oder maximal ist. Die Zahl allein bestimmt nicht, wie lange die Last keine akzeptable Versorgung erhält. Es sind Vergleichsbeispiele, keine bestätigten Werte eines Soltree-Modells. Ein ATS wählt Quellen aus und speichert keine Energie, wenn beide ausfallen. Ein schneller Mechanismus macht einen stillstehenden Generator nicht sofort verfügbar; ein langsamerer Wert beweist allein ebenfalls keine Ungeeignetheit.

Phasen einer Unterbrechung

Die Steuerung kann eine Abweichung erkennen und eine Bestätigungszeit abwarten. Beim Generator können Verzögerung des Startsignals, Motorstart und Warten auf akzeptable Spannung und Frequenz hinzukommen. Danach können weitere Verzögerungen und die mechanische Umschaltung folgen. Schritte können sich überschneiden oder aufeinander folgen: Katalogwerte nicht ungeprüft addieren. Das Eaton-Handbuch ATC-300+ zeigt einen bestimmten Ablauf einschließlich Quellenverfügbarkeit und Rückschaltverzögerung; es ist keine Soltree-Spezifikation. Für die Last zählt die Zeit, in der ihre Eingangsspannung außerhalb akzeptabler Versorgungsbedingungen liegt. Sie kann vor der Kontaktbewegung beginnen. Spannungsbedingungen und Messpunkte festlegen und reale Ausfall- und Rückkehrszenarien prüfen. Eine Kontaktzeit bei zwei bereiten Quellen entspricht nicht zwingend der Unterbrechung nach Netzausfall.

Umschaltarten und Rückkehr

Bei offener Umschaltung wird die erste Quelle getrennt, bevor die andere verbunden wird. Eine verzögerte Umschaltung fügt abhängig von Last und Auslegung absichtlich eine Trennzeit ein. Manche Systeme nutzen eine geschlossene Umschaltung mit kurzer Überlappung, wenn beide Quellen akzeptabel und die Bedingungen geeignet sind. Schneider beschreibt diese Arten; Gerät und Anlage müssen die gewählte Art unterstützen. Leiten Sie sie nicht aus einer Geschwindigkeitsangabe oder allein aus PC/CB ab. Die Rückkehr zur normalen Quelle ist ein eigener Vorgang: Die Steuerung kann deren Stabilisierung abwarten und einen anderen Ablauf verwenden. Fordern Sie beide Abläufe und Einstellungen an. Socomec beschreibt ATyS p für Anwendungen, die eine kurze Unterbrechung erlauben; dieses Beispiel belegt keine Leistung anderer Produkte.

Last und USV-Bedarf

Computer, Netzwerke und Steuerungen können neu starten oder fehlerhaft arbeiten, wenn ihre Eingangsversorgung außerhalb der Toleranz liegt. Die Überbrückungszeit hängt vom konkreten Netzteil, dessen Belastung und den Eingangsbedingungen ab; 20 ms sind keine allgemeine Garantie. Der Generatorstart kann die Toleranz der Last auch bei schnellem Schalter überschreiten. Fragen Sie den Hersteller jeder kritischen Last nach zulässiger Unterbrechung und Neustartverhalten; prüfen Sie bei Bedarf repräsentative Betriebsbedingungen. Eine USV mit geeigneter Topologie, Leistung und Laufzeit kann nötig sein, um die gesamte Unterbrechung bis zur akzeptablen Ersatzversorgung zu überbrücken. Ausgang, Überlastfähigkeit, Batterielaufzeit, Wartung und Kompatibilität müssen ausgelegt werden. Ein ATS ersetzt nicht grundsätzlich eine USV; USV-Systeme verhalten sich unterschiedlich. Klären Sie bei Motoren, Verdichtern und Antrieben Neustart, Phasenlage, Steuerung und Prozessanforderungen mit dem Hersteller. ABB erklärt, dass die Überbrückungsfähigkeit von Antrieb und Anwendung abhängt; schnelles Umschalten garantiert keine Motorsicherheit.

Angaben für die Angebotsanfrage

Nennen Sie Art der Normal- und Ersatzquelle, Spannung, Frequenz, Phasen, Laststrom und erwartete Fehlerbedingungen. Legen Sie Polzahl und Neutralleiter mit dem Planer fest; nennen Sie kritische Lasten, zulässige Unterbrechung, Anlauf- und Neustartanforderungen sowie geplante USV oder Generator. Geben Sie an, ob beide Quellen bereitstehen oder die Ersatzquelle erst starten muss. Fordern Sie genaue Modellversion, Betriebs- und Schaltbemessungswerte, Schutzkoordination, Umschaltart, Einstellungen, Zeitdefinitionen und Prüfbedingungen an. Verlangen Sie Abläufe für Ausfall und Rückkehr, Installationsgrenzen sowie einen geeigneten Plan für Inbetriebnahme und Wartung. Ein qualifizierter Elektroplaner muss Gesamtauslegung und örtliche Anforderungen prüfen. Vergleichen Sie Angebote anhand desselben Szenarios.

Soltree-Optionen

Nutzen Sie den Katalog oder die SATS-B-Seite als Ausgangspunkt. Fordern Sie vor der Auswahl modellspezifische Unterlagen an und klären Sie die Konfiguration mit Soltree. Die Seite ist eine Produktreferenz und belegt weder die Beispielzeiten noch die Eignung für eine bestimmte Last.

Produktkatalog · SATS-B-Serie (Informationen auf Englisch) · Soltree kontaktieren

Quellen: Herstellerreferenzen belegen keine Soltree-Spezifikationen

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